Alles Fake News!? – Desinformationen auf Insta, TikTok und YouTube erkennen und bekämpfen

Vor einem Jahr hat das Australische Parlament ein Gesetz zur Altersbeschränkung für die Nutzung von Sozialen Medien beschlossen, nun ist es in Kraft getreten und 4,7 Millionen Zugänge von Nutzer*innen unter 16 Jahren sind deaktiviert worden (Quelle: Tagesschau, 16.01.2026). Andere Länder, bspw. Frankreich, denken über ähnliche Gesetz nach. Die Altersbeschränkung soll Jugendliche vor den Auswirkungen auf die psychische Gesundheit bei übermäßiger Handynutzung bzw. Bildschirmzeit, Cybermobbing, aber auch vor Desinformationen schützen.

Die sogenannten „Fake News“ überfluten uns auf Social Media und versuchen, unsere Meinung zu beeinflussen, aber auch Ängste zu schüren. Angebliche Fakten, (Erklär-)Videos mit selbsternannten „Expert*innen“ oder gezielte Propaganda z.B. im Ukrainekrieg nehmen immer mehr zu. Doch was davon können wir noch glauben? Wie können wir Fakten von Fake News unterscheiden und wo bekommen wir Unterstützung? Gerade in einer Zeit, in der die Faktenchecks als „Meinungsbeschränkung“ verunglimpft und in zahlreichen sozialen Netzwerken wie etwa Instagram und X abgeschafft wurden (Quelle: Tagesschau, 05.01.2025). In Finnland beispielsweise beginnt das Erlernen von Medienkompetenz schon im Kindergarten (Quelle: Thurgauer Zeitung, 05.01.2026).

Um das Thema zu vertiefen, bieten wir außerschulische Workshops an. Dabei lernt ihr Handlungsempfehlungen kennen, die euch helfen, einen angemessenen Umgang mit Fake News und Hate Speech zu finden. Außerdem beschäftigen wir uns in mit Tools & Tricks, die uns helfen können, Fake News zu erkennen. Zusammen schauen wir uns Bespiele an und besprechen welche Auswirkungen und Gefahren Fake News haben können. Welche Möglichkeiten gibt es, gegen Fake News vorzugehen? Gemeinsam probieren wir das Gelernte am Smartphone oder Tablet aus. Außerdem bietet Euch dieser Workshop genug Raum, über eigen Erfahrungen, Gedanken und eventuelle Ängste zu sprechen.

Damit ihr selbst euch vor Falschbehauptungen, Halbwahrheiten und verzerrten Weltbildern schützen könnt, stellen euch Seiten wie CORRECTIV (https://correctiv.org/faktencheck/), MIMIKAMA (https://www.mimikama.org/anleitung-zur-erkennung-von-fake-news/) oder der ARD Faktenfinder (https://www.tagesschau.de/faktenfinder) den Faktencheck kostenfrei zur Verfügung. Auf diese Weise können Inhalte und die Positionen im Netz auf ihre Widersprüche und Richtigkeit geprüft werden. Faktenchecks stärken Demokratie. Sie helfen dabei, eine respektvolle und gut informierte Gesellschaft aufrechtzuerhalten. Hilfreiche Handlungsempfehlungen findet ihr auch auf der Seite der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern (https://www.lpb-mv.de/nc/publikationen/detail/hate-speech-und-fake-news/) oder der Amadeu Antonio Stiftung (https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/publikationen/hate-speech-und-fake-news/)

Bitte sprecht uns gerne an, wenn ihr weitere Infos braucht oder an einen Workshop zum Thema teilnehmen möchtet: info@arbeitundleben-bhv.de