Arbeit und Leben

Arbeit und Leben

Herzlich Willkommen auf der Website von ARBEIT UND LEBEN BREMERHAVEN!

Wir sind eine gemeinnützige, nach dem Bremischen Weiterbildungsgesetz anerkannte Einrichtung der Erwachsenenbildung im Lande Bremen, getragen vom DGB-Region Bremen-Elbe-Weser, Stadtverband Bremerhaven, den Einzelgewerkschaften sowie der Seestadt Bremerhaven. Mit ARBEIT UND LEBEN BREMEN sind wir in einer Landesarbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen und gehören auch dem Dachverband aller in der BRD existierenden Arbeit und Leben Einrichtungen, dem 1956 gegründeten Bundesarbeitskreis von Arbeit und Leben, an.

Unser Programm erstreckt sich auf die

allgemeine politische Bildung sowie die  Qualifizierung für Betriebs- und Personalräte.

Hier erwarten Sie jährlich über hundert politische Bildungsveranstaltungen. Sie sind herzlich eingeladen, sich über uns und unser vielfältiges Angebot zu informieren. 

Sie erreichen uns im Büro:

Montags - Freitags von 9.00 - 13.00 Uhr


Sterben die Weiterbildungseinrichtungen nach und nach aus?

Wir haben uns im Bildungsmagaz!n  der GEW Bremen  mit dem Schwerpunktthema "Haushaltsmisere", auch mit der Fehlfinanzierung in der (politischen) Weiterbildung und deren Folgen beschäftigt. Den Artikel dazu gibt es hier:  

 


75 Jahre Grundgesetz 

Am 23. Mai feierte unser Grundgesetz sein 75jähriges Jubiläum. "Eine Erfolgsgeschichte", nennt sie die Bundesregierung, aber sie sei keine Selbstverständlichkeit. Und während die Einen die Verfassung feiern, kritisieren Anderen, dass die sog. "Eliten" dieses Gesetz nach Belieben an- und ausknipsen würden, wie eine Taschenlampe oder beklagen den "grüner Autoritarismus". Was steckt hinter dieser Kritik und wie sieht es mit der Ausgestaltung und Anwendung der einzelnen Rechtsbereiche wie beispielsweise Frauenrechte, Klimaschutz oder Asylpolitik aus? Wie lebt die Gesellschaft das Grundgesetz und was können wir für mehr Toleranz und Respekt untereinander tun? Um diese Fragen genauer zu beleuchten, veranstaltet die Bildungsgemeinschaft Arbeit und Leben Bremerhaven e.V. zusammen mit der Landeszentrale für politische Bildung Bremen und weiteren Kooperationspartern:innen die Formatreihe "Die (un)Sicherheit von Körpern. Wie können wir uns für eine plurale Demokratie und gegen Gewalt einsetzen?" 

Den Anfang machte die Lesung mit Nora Markard aus ihrem gemeinsamen Buch mit Ronen Steinke „Jura not alone“ am 2. Juni im Auswandererhaus. Der Jurist und die Juraprofessorin schreiben in in ihrem Buch, dass das „Recht politisch (ist, ...) veränderbar, verbesserbar. Manchmal sogar dringend veränderungsbedürftig.“ Zusammen zeigen sie Wege anhand von 12 Rechtsbereichen auf, wie die Zivilgesellschaft mit den Mitteln des Rechts Gesetze verbessern und verändern kann, immer mit dem Ziel die (Menschen-)Rechte für alle zu verbessern oder auch wieder neu zu erkämpfen. Nora Markard las aus den Kapiteln "Demokratie – Wie stabil sind wir gegen eine Übernahme von rechts?" und "Asylrecht – Was soll das mit den Grenzen?" vor. Nach der Lesung gab es ein moderiertes Gespräch mit der Autorin und Journalistin Asal Dardan, das sich noch einmal intensiv mit den Bestrebungen rechter Parteien beschäftigte, unserer Demokratie mit den Mitteln des Rechts auszuhöhlen. Die Fragen aus dem Publikum drehten sich einerseits um Beispiele aus dem Asylverfahren, aber eben auch um die Wichtigkeit, für unserer Demokratie zu kämpfen. 

  • Am 24. September wird es eine weitere Lesung und Gespräch mit Laura Cazés und ihrer Mitautorin Shahrzad Eden Osterer aus dem Buch „Sicher sind wir nicht geblieben“ in der Stadtbibliothek Bremerhaven geben. Die Autor:innen thematisieren die Frage, was es bedeutet, heute in Deutschland jüdisch zu sein? Sie zeigen die Vielfalt jüdischer Positionen und setzen sich gegen die einseitige Fokussierung auf die Shoah und Antisemitismus in Deutschland ein. Sie zeigen eigene Perspektiven und diskutieren über Rollen, Unbehagen und Chancen. Im Anschluss an die Lesungen besteht die Möglichkeit zu Fragen aus dem Publikum.
  • Weiter Ankündigungen werden folgen.

Gefördert wird die Formatreihe durch den Präventionsrat Bremerhaven. 


Das Beratungsbüro unseres Projekts FAIRE INTEGRATION in Bremen hat ab 01.01.2024 eine neue Adresse:

Am Deich 45 in 28199 Bremen


  Petitionen gegen geplante Kürzungen in der politischen Bildung

Der Bremer Bildungshaushalt wird erhöht (wenn auch längst nicht ausreichend), aber der sowieso schon sehr geringe Etat für den Weiterbildungsbereich (allgemeine, kulturelle und politische Bildung) soll um 8% gekürzt werden.

Notwendig ist jedoch nicht weniger sondern mehr politische Bildung, gerade in Zeiten von erstarkendem Rechtsextremismus und sozialer Spaltung.

Um den Weiterbildungsbereich nachhaltig zu stärken, fordern wir:

  • Die Rücknahme der geplanten Kürzungen für die Weiterbildung.
  • Eine signifikante Erhöhung der Fördermittel für anerkannte Weiterbildungseinrichtungen und ihre Programme. Angepasst an die gestiegenen Kosten für Energie, Miete, Personal und Honorar-Lehrkräfte, mit einer Basis von mindestens 31Euro plus TVÖD-Steigerungen je Unterrichtseinheit, statt unrealistischen 23 Euro – rückwirkend seit 2020.
  • Eine verbesserte soziale Absicherung der Kursleitenden in Bremen.

 

Auch die Kölner Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V. veröffentlichte im August 2023 auf Ihrer Seite einen offenen Brief an die Bundesregierung gegen die geplanten Kürzungen unter: https://www.koelnische-gesellschaft.de/offener-brief-zu-den-geplanten-kuerzungen-bei-der-politischen-bildung/

 Mehr Infos zu den Kürzungsplänen und weitere Petitionen findet Ihr auf unseren Jugendseiten. Wir danken für Eure Unterstützung!


 
Politische Bildung sucht DICH als freiberufliche*r Dozent*in
bei Arbeit und Leben Bremerhaven e.V.!
Mehr zum Berufsbild und den Anforderungen findet ihr in diesem Video:

Unsere aktuellen Stellenangebote befinden sich hier. 


 

 

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