Seit Jahren versuchen rechte Gruppierungen und Parteien ihre Gegnerinnen einzuschüchtern, um Kritik an ihrer Politik unmöglich zu machen. Ob an (Hoch-)Schulen oder in Jugendverbänden und Vereinen, es gibt viele Beispiele dafür: der Lehrerinnenpranger, Ausübung von Druck, um rechte Parteien zu Veranstaltungen einzuladen oder parlamentarische Anfragen zur Finanzierung progressiver (Schul-)Projekte. Die Taktik basiert häufig auf einem angeblichen „Neutralitätsgebot“, welches als Rechtfertigung für ihre Einflussnahme dient. Oft wird zudem mit juristischen Schritten gedroht, was zu einer Verunsicherung führt und Kritikerinnen dazu bringt, von ihrer Meinung abzusehen.

Das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ begegnet dieser Strategie mit Aufklärung und der Ermutigung von Akteurinnen in (Hoch-)Schulen, Vereinen und Verbänden. In einem praxisnahmen Workshop „Mythos ‘Neutralitätsgebot’: Grundlagen und Argumente für eine klare Haltung gegen Rechts in der politischen Bildung“ werden grundlegende rechtliche Informationen über das vermeintliche “Neutralitätsgebot“ im Bildungskontext vermittelt, bewährte Strategien im Umgang mit problematischen politischen Äußerungen im bildungspolitischen Kontext ausgetauscht und das “Neutralitätsgebot“ als politische Strategie enttarnt.

Unser 3stündige Workshop bietet Raum für Austausch und die Möglichkeit, Handlungsoptionen einzuüben. Gerne können weitere Workshops zu diesem Thema gebucht werden. Neben dem Schwerpunkt „politische Bildung in Schule“ bieten wir weitere Inhalte zu dem speziellen Aspekt von „Hochschulen und politische Bildung“ sowie „Vereine und Verbände – Gemeinnützigkeit und staatliche Förderung“ an. Sprecht uns bei Interesse gerne an und schreibt uns unter info@arbeitundleben-bhv.de