Einwanderung nach und Auswanderung über Bremerhaven
Im 19. Jahrhundert wanderten massenhaft Menschen durch deutsche Länder auf der Suche nach Arbeit in den neu entstehenden Fabriken und Großstädten. Sie kamen auch in die Unterweserregion. Aus den Dörfern Wulsdorf, Geestendorf, Lehe und Weddewarden entstand die Großstadt Bremerhaven.
Gleichzeitig reisten mehr als 7 Millionen Menschen über Bremerhaven in die neue Welt aus. Es entstand der größte Auswandererhafen Europas und der Heimathafen des Norddeutschen Lloyd.
Der Bau der Häfen bot den Zugewanderten zudem die Chance auf neue Arbeit.
Im 20. Jahrhundert wurden die sogenannten „Gastarbeiter:innen“ aus Portugal, Österreich, Spanien und Jugoslawien geholt, um in den Fischfabriken und auf den Werften zu arbeiten und heute ist Bremerhaven immer mehr die Stadt der Wissenschaft, die Wissenschaftler:innen und Studierende anzieht, die modernen Nomad*innen in einer globalisierten Welt.
In dieser Bildungszeit geht es um die unterschiedlichen Wanderungsbewegungen über zwei Jahrhunderte und um Veränderungen in der Arbeitsmigration.
Anerkannt nach den Bildungszeitgesetzen Bremen, NRW
Status: 
Kursnr.: 26-01-005
Beginn: Mo., 04.05.2026, 09:00 - 14:30 Uhr
Dauer: 5 Tage (30 UE)
Kursort: Gewerkschaftshaus Bremerhaven
Gebühr: 108,00 €
